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Chic im Osten

Mode in der DDR

von Ute Scheffler (Autor)

ISBN 978-3-89798-298-7

Format (B x H): 18 x 25 cm
176 Seiten

Gewicht: 745 g
Chic im Osten

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Erinnern Sie sich an Petticoat und „Natoplane“, an Malimo und Wisent-Jeans oder eher an Selbstgenähtes und Handgestricktes? Gehörte zu Ihrem Haushalt auch die obligatorische Nähmaschine und wurden Bettlaken im Windelkochtopf gefärbt, um ein neues Sommerkleid zu nähen? Waren Ihre Beziehungen zum Schreibwarenladen oder zur Postkiosk-Verkäuferin gut genug, um Pramo, Sibylle, Saison und Modische Maschen immer zu bekommen? Oder gehörten Sie zu jenen „Glücklichen“, die die Mode der vergangenen Saison der Westverwandtschaft auftragen durften? Haben Sie jemals versucht, ein modisches Kleidungsstück im HO-Warenhaus oder im Konsum zu kaufen oder sind Sie gleich ins exquisit gegangen...? All diesen (und vielen anderen) Fragen geht die Autorin so ernst wie augenzwinkernd nach. Sie lässt Zeitzeug(inn)en zu Wort kommen, blättert in alten Modezeitschriften, erfährt Interessantes und Amüsantes über Modenschauen und Redaktionsstress, blickt in die Geschichte des Modehauses Bormann (für das auch der weltbekannte Modefotograf Horst P. Horst arbeitete), plaudert über Lucie-Kaiser-Moden, wirft einen Blick in die „alternative Modeszene“, schaut in private „Nähkästchen“- und so ganz nebenbei wird klar, wie das war mit dem „modischen Chic“ in der DDR zwischen Eigeninitiative und Konfektion!

• kompetent und unterhaltsam – der Modeblick zurück
• 40 Jahre Mode in attraktiven Farbfotos und Modezeichnungen
• mit „Modebonbon“ – je Kapitel ein nostalgischaktueller Schnitt zum Nacharbeiten im Buch
• Buchvorstellung mit Modenschau – vereinbaren Sie einen Termin mit dem Verlag


TIPP!
Als besonderes Extra zum Buch gibt es das Schnittmuster des Titelmodells als kostenlosen Download unter www.golden-pattern.de/chicddr - in allen Konfektionsgrößen und sogar als Schnitt für die Barbiepuppe. So nah war DDR-Mode lange nicht mehr!


Auszüge:

„Sie können an den Stoffproben sowohl die Musterung als auch die Farbgebung erkennen und sich überzeugen, daß die Stoffe in modischer wie geschmacklicher Hinsicht höchsten Anforderungen genügen … Und nicht nur die Qualität der Stoffe wird alle Ansprüche befriedigen, sondern auch die Qualität der Beyer-Schnitte. Sie zeigen die neueste modische Linie, übersetzt in Formen, die den Erfordernissen des Alltags angemessen sind. Sie sind praktisch, aber nicht hausbacken, vornehm, aber nicht von übertriebener Eleganz …“

Aus: HO-Mode, 1949<7b>

„Ne Rothaarige und ein grüner Teppich – das ist es!“ Mit diesen Worten nahm der Chef des Altenburger Modehauses Lucie Kaiser, der Bruder der legendären Modeschöpferin, Renate Bletry in Augenschein. Sie sollte als Mannequin für das Haus arbeiten und die neueste Kollektion vorführen. Erfahrungen im Präsentieren der neuesten Modelle hatte die junge Frau mehr als genügend. Sie gehörte zu jenen, die zweimal jährlich die im Verlag für die Frau entstandenen und als Schnittmuster zu kaufenden Modelle präsentierte – in den Interhotels, Klubhäusern und auf Pressefesten landauf, landab...


Aus dem Inhalt

Aus Alt mach Neu ... Damenhafter Chic ... Frech und modern ... Kreativität trifft Improvisationstalent ... Anregungen und Träume ... Selbstgenäht und handverziert ...
Ein bisschen Luxus darf sein ... Mode ist zum Schauen da ...
Aus dem Nähkästchen geplaudert ...
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